Das Klima in Österreich

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Auch das Wetter muss beim Familienurlaub mitspielen: Wer einen Familienurlaub im Sommer plant, hofft natürlich immer auf strahlenden Sonnenschein, angenehm warme Temperaturen und wenig Regen. Im Winter wünschen wir uns vor allem viel Schnee. Letzteres ist in den meisten Regionen Österreichs in der kalten Jahreszeit fast immer garantiert. Denn die Wintersportorte in den Höhengebieten von Österreich verheißen eine ausgesprochen hohe Schneesicherheit über mehrere Monate. Fast alle anderen Skigebiete, in denen die Schneesicherheit nicht immer gegeben ist, bringen bei schlechten Witterungsbedingungen die weiße Pracht per Schneekanonen auf die Pisten. Die Sommer in der Alpenregion sind kurz, die Niederschlagsmenge ist ganzjährig hoch. Allerdings bilden einige Täler, die von den Bergen der Alpen eingeschlossen sind, hier eine Ausnahme. Im oberen Inntal beispielsweise fällt deutlich weniger Niederschlag als in der Umgebung.



Die Skisaison in den Wintersportregionen beginnt oft schon im Oktober oder November, teilweise erst im Dezember. In den sehr schneesicheren Höhenlagen Österreichs endet sie teilweise erst im Mai. Andere Skigebiete erlauben in der Regel bereits ab März keinen Familienurlaub im Schnee mehr. Die Zeit zwischen Mai und September gilt hingegen in den Alpen als die beste Reisezeit für Wanderfreunde. Auch Kletterpartien und Radtouren in den Bergen sind in dieser Zeit empfehlenswert. Vor jedem Ausflug ins Gebirge sollten Sie aber auch in den Sommermonaten die Wettervorhersage beachten beziehungsweise die Ratschläge der Einheimischen befolgen! Denn in den Alpen kann das Wetter sehr schnell umschlagen und gerade Fremde, die die dortige Witterung nicht einschätzen können, plötzlich überraschen.

Während in den Bergregionen Österreichs das typisch alpine Klima vorherrscht, ist der Osten des Landes von warmen, niederschlagsarmen Sommern und mäßig kalten Wintern geprägt. Daher gilt das Burgenland vor allem in den Sommermonaten, etwa von Mai bis September als ein hervorragendes Ziel für den Familienurlaub. In dieser Zeit sinken die Temperaturen auch nachts selten unter 15 °C. Außerdem fällt in der Pannonischen Tiefebene, mit seinem bereits kontinental beeinflussten Steppenklima, ganzjährig nur wenig Niederschlag. Auch Wien weist in den Sommermonaten durchschnittlich nur acht bis neun Regentage auf, wohingegen die Sonne in dieser Zeit täglich normalerweise etwa sieben bis acht Stunden scheint.

Der Westen Österreichs, mit Ausnahme der Alpenregionen, ist eher vom ozeanischen Klima geprägt, so dass hier der meiste Niederschlag des Landes fällt. Die Jahresschwankungen der Temperaturen sind hier außerdem nicht so drastisch wie im Osten Österreichs. Daher sind die Winter milder und die Sommer mäßig warm. Allerdings fällt im Westen von Österreich in den Sommermonaten auch der meiste Niederschlag, so dass es in der Stadt Salzburg, die als „Regenloch“ bekannt ist, beispielsweise an fast der Hälfte aller Tage im Juli regnet.

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